Corona-Virus / COVID-19 / Impfung & Rheuma (letztes Update 08.12.2022) 

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 halten wir es für wichtig, Sie als Patienten zeitnahe und fundiert zu informieren. Das SARS-CoV-2 verursacht die als COVID-19 bezeichnete Infektionserkrankung. Es ist uns wichtig und zugleich schwierig, dem Thema die berechtigte Aufmerksamkeit zu widmen, ohne zu Verunsicherungen oder gar für Hysterie zu sorgen.

Kurz & knapp: 

  • Infektion
    • Wir empfehlen eine Therapiepause der Basistherapie während einer COVID19-Infektion.
    • Bei Hoch-Risikopatienten (z.B. hochbetagt, Therapie mit CellCept, Rituximab, fehlender Impfschutz) ist eine Therapie Paxlovid zu erwägen.
  • Impfungen
    • Die Impfung in der Praxis erfolgt ausschließlich mit dem an die Omikron-Variante BA.4/5 angepassten COVID-19-Impfstoff.  
    • Patienten mit immunsuppressiver Therapie werden weiterhin 4 "Kontakte" mit dem SARS-CoV-2-Spike-Protein empfohlen (Impfung/Infektion). Sollte eine Infektion in einem Abstand von >3 Monaten zu den Impfungen erfolgt sein, ist die Infektion ebenfalls als "Kontakt" zu werten. 
    • Eine 5. SARS-CoV-2-Impfung wird aktuell nur in bestimmten Situationen empfohlen ("hochbetagte Patienten" und Patienten mit Rituximab-, Abatacept- oder Mycophenolat-Therapie). 
  • Masken
    • Bitte beachten Sie, dass in allen Praxen die FFP-2 Maskenpflicht gilt.

FAQ     COVID-19 & Infektion 

Wie bei anderen Infektionen auch, empfehlen wir unseren Patienten beim Nachweis einer SARS-CoV-2 Infektion (COVID-19 Erkrankung) die rheumatologische Therapie zu pausieren. Im Falle von COVID sollte die Pausierung über 2 Wochen (ab positivem Testergebnis) erfolgen. Dieses betrifft die Medikamente, die zur Einsparung von Cortison eingesetzt werden, wie z. B. Methotrexat, biologische Therapien (Biologika) oder die Januskinase-Inhibitoren (JAK-Hemmer). Die laufende Cortisontherapie kann und darf nicht abrupt beendet werden, gegebenfalls sollte diesbezüglich Rücksprache mit den Ärzten gehalten werden, inwiefern die Cortisontherapie gegebenenfalls angepasst werden muss.

Den aktuellen Lagebericht des RKI sowie den Verlauf der 7-Tage-Inzidenz pro Landkreis oder Bundesländer sowie den COVID-19 Trend finden Sie HIER

Als genesen gelten Personen, die nachweislich eine Corona-Infektion durchgemacht haben. Das bedeutet, dass die Erkrankung durch ein positives PCR-Testergebnis, PoC-NAAT-Testergebnis oder einer weiteren Methode der Nukleinsäureamplifikationstechnik bestätigt sein muss. Der PCR-Test muss mindestens 28 Tage zurückliegen und darf höchstens 90 Tage alt sein. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Infektion einerseits bereits überstanden ist und andererseits der durch die Infektion erworbene Immunschutz noch ausreichend ist. Wichtig zu wissen: Wer ein positives PCR-Testergebnis hat, das älter als 90 Tage ist, gilt nach dem Infektionsschutzgesetz nicht mehr als genesen und sollte seinen Immunschutz mit einem der zugelassenen Corona-Impfstoffe vervollständigen. Allerdings gilt dies nur für Personen, die nicht geimpft sind, das bedeutet weder vor noch nach ihrer durchgemachten Infektion eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben. Im Falle einer Corona-Infektion in Kombination mit einer oder mehreren COVID-19-Impfungen kann die Infektion unter bestimmten Voraussetzungen als Teil der Impfserie gezählt werden

FAQ     COVID-19 & Testung 

Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung werden seit dem 30. Juni 2022 Testkapazitäten noch gezielter eingesetzt. Für PCR-Tests gilt: grundsätzlich berechtigt nur ein positiver Schnelltest zu einem kostenlosen PCR-Test. 

Ob Schnelltest oder PCR, kostenlos oder kostenpflichtig: Vereinbaren Sie einen Termin z.B. hier

Für eine Freitestung ist ein korrekt durchgeführter und zertifizierter Antigen-Schnelltest ausreichend. Diese ist für Gesundheitspersonal verpflichtend, für die allgemeine Bevölkerung wird die Freitestung dringend empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: 13.07.2022


Eine serologische Antikörpertestung zur Überprüfung des Impferfolges wird nicht grundsätzlich empfohlen

Der Wert, der einen sicheren Schutz bedeutet und damit eine oder mehrere Impfstoffdosen unnötig machen würde, ist nicht bekannt. Lediglich bei schwer immundefizienten Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort (z.B. unter der Therapie mit Rituximab, Abatacept, Mucophenolat und Cyclophosphamid) soll frühestens 4 Wochen nach der 2. Impfstoffdosis UND frühestens 4 Wochen nach der 3. Impfstoffdosis eine quantitative serologische Untersuchung auf spezifische Antikörper gegen das SARSCoV 2 Spikeprotein erfolgen

Eine 2- oder mehrmalige Messung ermöglicht bei initial fehlender oder niedriger Antikörperantwort die Beobachtung eines ggf. einsetzenden Impferfolgs (Antikörperkinetik). In Abhängigkeit von der Art der Immunsuppression kann es sinnvoll sein, auch die T-Zell-Impfantwort zu messen, was aber bisher nur in spezialisierten immunologischen
Zentren möglich ist.

Quelle: STIKO 

FAQ     COVID-19 & Impfung

  • Die Ständige Impfkommission empfiehlt:
    • Auffrischimpfungen generell vorzugsweise mit einem an die Omikron-Variante angepassten bivalenten mRNA-Impfstoff
    • 2. Auffrischimpfung wird empfohlen für:
      • alle Personen ab 60 Jahren 
      • Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen 
      • Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich
    • 3. Auffrischimpfung wird generell derzeit nicht empfohlen
      • Außer bei "Hochbetagten" und "Menschen mit Immundefizienz" (wie zum Beispiel Patienten mit unzureichenden SARS-CoV2-Antikörpern nach 4 Impfungen und unter aktueller Therapie mit Rituximab, Abatacept, Mycophenolat oder Cyclophosphamid),  allerdings  frühestens nach sechs Monaten. 

QUELLE: KBV

Personen, die drei Einzelimpfungen haben, gelten als vollständig geimpft. Die nach zweimaligem Impfen ausgestellten Impfnachweise gelten bis zum 30. September 2022 als Nachweis einer vollständigen Impfung. Ab dem 1. Oktober ist grundsätzlich eine Auffrischungsimpfung (also eine 3. Impfung) erforderlich, um als „vollständig geimpft“ zu gelten.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt Impfempfehlungen für Deutschland und berücksichtigt dabei nicht nur deren Nutzen für das geimpfte Individuum, sondern auch für die gesamte Bevölkerung. Die Empfehlungen der STIKO entfalten keine unmittelbare rechtliche Wirkung. Bezüglich der COVID-19-Impfung empfiehlt die STIKO allen grundimmunisierten (= zweimalig geimpft bzw. einmalig geimpft in Kombination mit einer Genesung) Personen ab 12 Jahren eine Auffrischimpfung. Alle Personen ab 5 Jahren mit Vorerkrankungen inkl. Immunschwäche sollen nach der Grundimmunisierung sowohl eine erste als auch zweite Auffrischimpfung erhalten. Gesunde Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren sollen zunächst eine Impfstoffdosis erhalten. Eine Grundimmunisierung wird gesunden Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich enge Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die durch eine Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können (z.B. Menschen unter immunsuppressiver Therapie).

Stand: 21.09.2022 

Als vollständig geimpft gelten Personen, die einen Impfnachweis auf Papier oder in elektronischer Form haben und die eine letzte erforderliche Einzelimpfung vor über 14 Tagen erhalten haben.

Als vollständig Geimpfte gelten außerdem Personen, die an COVID-19 erkrankt waren, eine Impfdosis erhalten haben und dazu einen Impfnachweis auf Papier oder in elektronischer Form vorlegen können. Mehr Informationen zur COVID-19-Impfung von Genesenen finden Sie hier. 

Wichtig zu wissen: Aufgrund der im Vergleich mit anderen verfügbaren COVID-19-Impfstoffen geringeren Schutzwirkung gegen die Delta-Variante nach der einmaligen Gabe von Janssen® von Johnson & Johnson ist nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (STIKO)

eine einzelne Dosis des Impfstoffs als Grundimmunisierung nicht ausreichend. Daher empfiehlt die STIKO ausdrücklich vier Wochen nach der Impfung eine weitere Dosis eines mRNA-Impfstoffs (Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna ab 30 Jahren oder Comirnaty® von BioNTech/Pfizer ab 12 Jahren), um so den bestmöglichen Impfschutz zu sichern. Laut Paul-Ehrlich-Institut gelten Personen, die mit Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden, erst dann als vollständig geimpft, wenn sie die gerade genannte zweite Impfung in Anspruch genommen haben.

Als Genesene gelten Personen, die nachweislich positiv auf das Coronavirus mit einem PCR-Test getestet wurden. Die Testung muss in den vergangenen 28 Tagen bis drei Monaten erfolgt sein. 

Als Getestete gelten Personen, die innerhalb der letzten 24, bis maximal 48 Stunden mit einem Antigen-Schnelltest oder einem PCR-Test negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Dies kann je nach Standort variieren, informieren Sie sich dazu am besten vor Ort.

Bei den Dokumenten, mit denen Personen nachweisen können, dass sie vollständig geimpft, genesen oder getestet sind, gilt laut neuem Infektionsschutzgesetz: Wer falsche Angaben in Impf-, Genesenen- und Testdokumenten einträgt und/oder falsche Dokumente dieser Art nutzt (beispielsweise einen gefälschten Impfpass), macht sich strafbar. Die Nutzung gefälschter Dokumente wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet. Das Ausstellen gefälschter Dokumente wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet. 

Stand: 15.09.2022 

Seit dem 1. Oktober 2022 sind gemäß § 22a Infektionsschutzgesetz (IfSG) zwei Impfdosen oder zwei Ereignisse (eine Impfung und eine Genesung) nicht mehr ausreichend, um als „vollständig geimpft“ zu gelten. So braucht man nun laut § 22a drei Ereignisse für einen vollständigen Impfstatus, wovon mindestens zwei Ereignisse Impfungen sein müssen. Um dies vorweisen zu können, muss eine Person eines der folgenden Szenarien durchlaufen haben:

  • Drei Impfungen, wobei die letzte Impfung mit einem Mindestabstand von drei Monaten nach der zweiten Impfung verabreicht werden muss.
  • Zwei Impfungen und eine nachfolgende Infektion, wobei die Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde und 28 Tage her ist.
  • Eine Impfung und eine Infektion, die mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, und eine weitere Impfung.
  • Eine mittels PCR-Test nachgewiesene Infektion gefolgt von zwei Impfungen.
  • Ein positiver Antikörpertest gefolgt von zwei Impfungen.


FAQ     COVID-19 & Sonstiges 

In Anbetracht der COVID-19-Pandemie führt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen eine Umfrage zur Dokumentation von Patientenfällen mit einer rheumatologischen Erkrankung und einer COVID-19-Impfung durch. Dadurch soll untersucht werden, wie die Impfung von Rheumapatient*innen vertragen wird und ob eventuell Nebenwirkungen auftreten.

Nach der Registrierung gelangen Sie zum Fragebogen. Über einen Zeitraum von 12 Wochen sollen Sie insgesamt 6 Mal in regelmäßigen Abständen online befragt werden. Eine letzte Abfrage folgt nach 12 Monaten, um zu erfahren, ob Sie trotz Impfung an Corona erkrankt sind. Ihre Daten werden dabei geschützt und pseudonymisiert gespeichert. Das heißt, Ihre persönlichen Angaben (wie z. B. Ihre E-Mail-Adresse) können nur durch einen Code, der aus Ihren Angaben generiert wird und geschützt in der Datenbank abgespeichert ist, wieder mit Ihren Antworten zusammengeführt werden, um so zu gewährleisten, dass diese Antworten immer der/m richtigen Patientin/en zugeordnet werden können. Auswertungen und Veröffentlichungen dieser Umfrage erfolgen natürlich anonym, d.h. ohne Nennung oder Rückverfolgbarkeit Ihrer individuellen Angaben.

Die Teilnahme an dieser Umfrage ist selbstverständlich freiwillig und Sie haben zu jederzeit die Möglichkeit Ihre Teilnahme an der Impfumfrage per E-Mail zu beenden. Im Fall eines solchen Widerrufs Ihrer Einwilligung werden Ihre Daten wieder gelöscht.

Mit Ihrer Hilfe hoffen wir hierdurch relevante Informationen zu erhalten, die wir auch nutzen möchten, um zeitnah, national und international über aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse zu informieren.

Nur gemeinsam können wir die Herausforderung dieser bisher nicht da gewesenen Krise meistern. Mit Ihrer Hilfe hoffen wir, wichtige Erkenntnisse zu Verträglichkeit und Sicherheit der Corona-Impfung bei rheumatischen Erkrankungen zu gewinnen, die der besseren Beratung und Versorgung aller Rheumapatient*innen zugutekommen sollen. Bitte informieren Sie gerne auch andere Patient*innen mit rheumatologischen Erkrankungen über diese Umfrage.

Wir danken Ihnen für Ihre Mühe und Mitarbeit in dieser wichtigen Angelegenheit. Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu dem Projekt haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Was muss ich über COVID-19 wissen?

Besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr während der Schwangerschaft?

Schwangere haben nach bisherigen Erkenntnissen kein erhöhtes Ansteckungsrisiko – im Vergleich zu Nicht-Schwangeren allerdings häufiger einen schweren Infektionsverlauf. 

Zu den Risikofaktoren für einen schwereren COVID-19-Verlauf zählen ein höheres Alter der Mutter, starkes Übergewicht, Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes. Schwangere sollten sich daher besonders stark an die Verhaltensregeln halten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch sowie gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Zudem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel die Corona-Schutzimpfung beziehungsweise die Booster-Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer.

Stand: 04.11.2022  


Können sich Säuglinge oder Kinder im Mutterleib mit dem Coronavirus infizieren?

Eine Übertragung von der Mutter auf ihr Neugeborenes, auch bereits im Mutterleib, kann nicht ausgeschlossen werden. In den meisten Fällen zeigen die Kinder, deren Mütter positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, nach der Geburt keine Krankheitszeichen. Bislang sind nur einzelne Fälle von Erkrankungen bei Neugeborenen beschrieben, die möglicherweise Folge einer Infektion im Mutterleib sind. Werdende Mütter sollten sich jedoch vor einer Infektion so gut wie möglich mithilfe der Corona-Schutzimpfung schützen und die Verhaltensregeln beachten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen, gründliches Händewaschen) und – da wo es eng wird – im Alltag eine Maske tragen.

Stand: 09.11.2022


Kann sich das Neugeborene mit COVID-19 anstecken?

Aufgrund der Datenlage können aktuell noch keine abschließenden Aussagen über die Auswirkung einer Infektion auf das ungeborene Kind gemacht werden. Insgesamt scheint eine Übertragung einer mütterlichen SARS-CoV-2-Infektion auf das Neugeborene aber selten zu sein und beim Neugeborenen auch nur in seltenen Fällen Symptome auszulösen. Grundsätzlich kann aber eine Infektion, zum Beispiel mit hohem Fieber bei der schwangeren Person während des ersten Drittels der Schwangerschaft (auch Trimenon genannt) das Risiko von Komplikationen und Fehlbildungen erhöhen. Daher ist eine Corona-Schutzimpfung für Frauen mit Kinderwunsch besonders wichtig, damit der Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung schon vor Eintritt der Schwangerschaft beziehungsweise im ersten Schwangerschaftsdrittel besteht. Einige Studienergebnisse zeigen zudem, dass insbesondere schwer an COVID-19 erkrankte Schwangere häufiger Frühgeburten hatten und die Neugeborenen öfter auf einer Intensivstation für Früh- und Neugeborene betreut werden mussten. Totgeburten oder Todesfälle sind bei Neugeborenen bislang wenig beschrieben, allerdings zeigen einzelne Studien im Fall einer schweren COVID-19-Erkrankung der Mutter ein höheres Risiko, dass das Baby tot zur Welt kommt. 

Stand: 24.10.2022 


Führt eine COVID-19-Erkrankung bei Schwangeren zu häufigeren Frühgeburten?

Erste Studien haben gezeigt, dass Schwangere, die eine schwere Corona-Erkrankung durchgemacht haben, tendenziell häufiger Frühgeburten erleiden. Ein tatsächlich kausaler Zusammenhang konnte jedoch noch nicht eindeutig bewiesen werden.

Das Robert Koch-Institut (RKI) arbeitet aktuell bereits publizierte systematische Reviews und Studien zum Einfluss einer SARS-CoV-2-Infektion auf Verlauf und Ausgang der Schwangerschaft auf. Zusätzlich werden Daten aus dem Projekt „COVID-19 Related Obstetric and Neonatal Outcome Study in Germany


“ (CRONOS) des Forschungsnetzwerkes der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM) berücksichtigt, das seit dem 3. April 2020 Frauen mit laborbestätigter SARS-CoV-2-Infektion in der Schwangerschaft untersucht. In dem daraus aufgebauten Register wurden mit Stand 14. Juli 2022 bereits 7.905 positiv getestete schwangere Frauen erfasst.

Im 38. Epidemiologischen Bulletin

veröffentlichte das RKI Zwischenergebnisse verschiedener Studien zu Schwangeren. Als besonders umfassend bewertet das Institut eine Forschungsarbeit, die insgesamt 192 Studien mit schwangeren Frauen einschloss. In der Übersichtsstudie wurde bei schwangeren Frauen mit COVID-19 ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten vor der 37. Schwangerschaftswoche im Vergleich zu Müttern ohne COVID-19 beschrieben. Zu derselben Aussage kommt auch eine andere Studie

, die insbesondere auch den Schweregrad der Krankheit als ausschlaggebend definiert: So kam es bei Schwangeren mit schweren Krankheitsverläufen häufiger zu Frühgeburten als bei Schwangeren mit leichten COVID-19-Erkrankungen. In der Studie wurde zudem ein höheres Risiko für Totgeburten bei SARS-CoV-2-positiven Patientinnen im Vergleich zu SARS-CoV-2-negativ getesteten schwangeren Frauen ermittelt.

Zu den Studienergebnissen weist das RKI darauf hin, dass es sich bei der erhöhten Frühgeburtenrate auch um einen medizinisch induzierten Anstieg handeln könnte, da die allgemeinen Raten von spontanen Frühgeburten im Vergleich zu präpandemischen Zeiten gleich geblieben seien. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Studienergebnisse fasst das RKI zusammen, dass Schwangere ein erhöhtes Risiko haben, im Rahmen von bestimmten Infektionskrankheiten wie COVID-19 Komplikationen zu erleiden und begründet damit die zuvor erfolgte generelle Impfempfehlung für Schwangere und Stillende.   

Stand: 29.11.2022 


Muss ich alleine in den Kreißsaal?

Werdende Mütter dürfen in der Regel eine Begleitperson mit in den Kreißsaal nehmen. Auch in den ersten Stunden nach der Geburt darf eine Begleitperson bei der Mutter bleiben. Auf der Wöchnerinnenstation sind Besucherinnen und Besucher in den meisten Krankenhäusern im eingeschränkten Rahmen erlaubt. Je nach Region können die Besuchsregelungen jedoch unterschiedlich sein, bitte beachten Sie die Regelungen an Ihrem Ort.

Stand: 21.06.2022


Welche Unterstützung erhalte ich als Schwangere oder junge Mutter während der Corona-Pandemie?

Das kosten- und barrierefreie Hilfetelefon "Schwangere in Not" unter der Nummer 0800 40 40 020 ist eine erste Anlaufstelle für Frauen, die über qualifizierte Beraterinnen und Berater Hilfe in örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen suchen. Dort werden auch fremdsprachige Beratungen angeboten. Informationen über finanzielle Unterstützungen und Mutterschaftsleistungen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Stand: 10.11.2022


Was muss ich zur Corona-Schutzimpfung wissen?

Sollten sich Schwangere gegen Corona impfen lassen?

Ja, die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung generell für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel mit dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Für die Empfehlung wurden neu verfügbare Daten zum Risiko von schweren COVID-19-Verläufen in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit der Impfung bei Schwangeren systematisch aufgearbeitet. Dies gilt sowohl für nicht als auch unvollständig geimpfte Schwangere. Hierbei wird ungeimpften Schwangeren die Impfung mit zwei Dosen Comirnaty® von BioNTech/Pfizer im Abstand von drei bis sechs Wochen ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Wenn die Schwangerschaft nach der bereits erfolgten ersten Impfung festgestellt wurde, sollte die zweite Impfung zur Vervollständigung der Grundimmunisierung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel durchgeführt werden. Wichtig: Eine COVID-19-Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel ist kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Auch eine Auffrischungsimpfung, sogenannte Booster-Impfung, wird Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer empfohlen.  

Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. empfiehlt nach Ausschluss allgemeiner Risiken, schwangere und stillende Frauen priorisiert mit mRNA-basierten Impfstoffen gegen COVID-19 zu impfen. Laut aktuellen Studien führt eine COVID-19-Impfung bei Schwangeren nicht vermehrt zu schwangerschaftsspezifischen Komplikationen oder einem erhöhten Sterberisiko für die Schwangere oder die Föten. Darüber hinaus weist die Impfung keine Unterschiede im Nebenwirkungsprofil im Vergleich zu Nicht-Schwangeren auf. Vielmehr kann die COVID-19-Impfung durch die durch Impfimmunisierung gebildeten und transplazentar oder über die Muttermilch übertragenen mütterlichen Antikörper einen potenziellen Infektionsschutz für das Neugeborene bewirken. Die mRNA des COVID-Impfstoffes konnte in Untersuchungen der Muttermilch von stillenden Frauen nicht beziehungsweise gegebenenfalls nur minimal nachgewiesen werden. Die veröffentliche Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe finden Sie hier

Um Schwangere auch indirekt zu schützen, wird die Impfung von deren engen Kontaktpersonen, insbesondere Partnerinnen oder Partnern, sowie Hebammen und Ärztinnen beziehungsweise Ärzten empfohlen. 

Stand: 26.10.2022 


Können sich Mütter in der Stillzeit impfen lassen?

Ja. Stillenden Müttern wird eine COVID-19-Impfung empfohlen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) veröffentlichte am 16. September 2021 ihre Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere und Stillende. Sie begründet darin ihre Entscheidung auf Basis neu verfügbarer Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung bei Schwangeren und Stillenden. Es wurde eine systematische Review zu Wirksamkeit, Immunogenität und Sicherheit der COVID-19-Impfung bei Schwangeren sowie zum Antikörper-Transfer über die Muttermilch und Sicherheit der COVID-19-Impfung für das Kind bei Impfung der Mutter in der Stillzeit durchgeführt. Das Ergebnis der Review: Die vorhandenen Daten sprechen für eine generelle Empfehlung.  

Noch ungeimpften Stillenden empfiehlt die STIKO die Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von drei bis sechs (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer) beziehungsweise vier bis sechs Wochen (Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna). Mit der Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung

von November 2021 wird eine Impfung mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna nur noch für Personen ab 30 Jahren empfohlen. 

Zudem wird ausgeführt:

Die COVID-19-Impfung von Stillenden mit mRNA-basierten Impfstoffen…

  • … weist eine gleichwertige Antikörperbildung und ein ähnlich geringes Nebenwirkungsprofil wie in der Schwangerschaft und bei nicht-schwangeren Frauen auf.
  • … kann eine Nestimmunität hervorrufen, da impfinduzierte Antikörper in der Muttermilch nachgewiesen werden können.
  • … erfordert keine Stillpause oder einen -verzicht, da die mRNA des Impfstoffs nicht beziehungsweise gegebenenfalls nur minimal in der Muttermilch nachgewiesen werden konnte.

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 12 Jahren eine Auffrischimpfung, diese Empfehlung gilt auch für Schwangere ab dem 2. Trimenon, für Stillende und allgemein für Frauen im gebärfähigen Alter.

Stand: 26.10.2022 


Warum wurde die Corona-Schutzimpfung für Schwangere und Stillende zunächst nicht ausdrücklich empfohlen?

Eine Empfehlung muss sich immer auf eine gute Datenbasis stützen. Zunächst lagen nur wenige Daten zur Impfung von Schwangeren vor. Aus diesem Grund sprach die Ständige Impfkommission (STIKO) die generelle Impfung von Schwangeren und Stillenden zuerst nicht aus. Nichtsdestotrotz konnten Ärztinnen und Ärzte mit Schwangeren auch unabhängig von der generellen Empfehlung besprechen, ob eine Impfung für sie besonders sinnvoll erschien. 

Mit der Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere und Stillende vom 17. September 2021 zog die STIKO neu verfügbar gewordene Daten zu ihrer Entscheidung heran und bewertet die Corona-Schutzimpfung für Schwangere und Stillende als sicher und wirksam. Die Empfehlung basiert auf einer systematischen Aufarbeitung der wissenschaftlichen Evidenz. Im Rahmen eines sogenannten Umbrella-Reviews wurden auch bereits publizierte systematische Reviews zum Einfluss einer SARS-CoV-2-Infektion auf Verlauf und Ausgang der Schwangerschaft analysiert. Diese Daten wurden durch weitere aktuelle Studien aus dem Jahr 2021 nach einer entsprechenden systematischen Literaturrecherche ergänzt.

Stand: 10.11.2022


Was empfiehlt die STIKO zu mRNA-Impfstoffen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die COVID-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer für alle Personen ab 12 Jahren, das heißt auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sowie für alle Schwangeren und Stillenden. Noch ungeimpften Schwangeren wird die Impfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Wenn die Schwangerschaft nach bereits erfolgter Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem zweiten Trimester durchgeführt werden. Kindern im Alter zwischen 5 und 11 Jahren empfiehlt die STIKO den mRNA-Impfstoff eingeschränkt: Kinder mit Vorerkrankungen und jene, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit einem hohen Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf befinden und die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine eigene Impfung geschützt werden können wird eine Impfung empfohlen. Jedoch können auch Kinder ohne Vorerkrankung oder besonders gefährdete Kontaktpersonen nach ärztlicher Aufklärung gegen COVID-19 geimpft werden, wenn der individuelle Wunsch der Eltern beziehungsweise der Kinder besteht. 

Der mRNA-Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna wird gemäß der STIKO-Empfehlung vom 18. November 2021 nur noch für Personen ab 30 Jahren empfohlen. Dies sieht die STIKO als eine vorsorgliche Maßnahme, da verschiedene Daten darauf hinweisen, dass das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® bei Jüngeren höher ist als nach der Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Unabhängig vom Alter, wird eine Impfung mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna zudem vorsorglich nicht mehr für Schwangere empfohlen. Wichtig ist dabei, dass der Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna für Personen ab 30 Jahren ein wichtiges, sicheres und wirksames Element der Impfkampagne bleibt, insbesondere auch für die Booster-Impfung.

Für einen ausreichenden Impfschutz müssen die mRNA-Impfstoffe zweimal verabreicht werden. Die STIKO empfiehlt hierbei einen Abstand von drei bis sechs Wochen (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer) beziehungsweise vier bis sechs Wochen (Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna) zwischen der ersten und der zweiten Impfung. Eine Besonderheit gilt bei Personen unter 60 Jahren, bei denen zur ersten Impfung Vaxzevria® von AstraZeneca ​​​​​verwendet wurde. Für diese Personen empfiehlt die STIKO zurzeit, die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer ab 18 Jahren oder Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna ab 30 Jahren) mindestens vier Wochen nach der ersten Impfung durchzuführen. Personen ohne Immunschwäche, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, können in der Regel sechs Monate nach Genesung beziehungsweise nach der Diagnose geimpft werden und sollen dann lediglich eine Impfdosis erhalten. In einigen Fällen ist auch eine Impfung nach vier Wochen für Genesene möglich (mehr dazu hier).

Zudem empfiehlt die STIKO, alle COVID-19-Booster-Impfungen mit einem mRNA-Impfstoffen  (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer ab 18 Jahren oder Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna ab 30 Jahren) durchzuführen, unabhängig davon mit welchem Impfstoff die erste Impfserie durchgeführt wurde. 

Stand: 24.11.2021 


Bildet der Fötus durch die Corona-Schutzimpfung der Mutter Antikörper gegen das Coronavirus?

Zum sogenannten plazentaren Antikörpertransfer laufen derzeit noch verschiedene Studien. In ersten Ergebnissen wurde berichtet, dass durch eine Corona-Schutzimpfung bei schwangeren Frauen mit einem mRNA-Impfstoff die Menge der nachgewiesenen Antikörper bei den meisten Feten dem der geimpften Mutter entsprechend messbar waren. Ob dadurch ein klinisch relevanter Schutz gegen das Coronavirus für das Neugeborene (auch Nestimmunität genannt) erzielt werden kann, ist derzeit allerdings noch nicht eindeutig nachgewiesen.  

Ein Impfstofftransfer über die Plazenta hinweg in den Blutkreislauf des Fötus wurde allerdings bei keiner der Untersuchungen festgestellt. Es wird davon ausgegangen, dass die mRNA des Impfstoffes im Stoffwechsel der Mutter beziehungsweise des Kindes schnell abgebaut wird. Mehr Informationen hierzu finden Sie in der 38. Ausgabe des Epidemiologischen Bulletins der Ständigen Impfkommission (STIKO). 

Stand: 14.11.2022  


Überträgt sich bei einer Corona-Schutzimpfung während der Stillzeit der Impfschutz auf das Baby?

Nach Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff während der Stillperiode wurden Antikörper in der Muttermilch nachgewiesen, deren Konzentration abhängig vom eingesetzten COVID-19-Impfstoff war. Dieser Antikörperspiegel geht einher mit dem im Blut der stillenden Person. Am höchsten ist der Spiegel ein bis zwei Wochen nach der zweiten Impfdosis. Ob eine schützende Wirkung der Antikörper gegen COVID-19 bei Säuglingen von geimpften Müttern besteht, ist bislang noch unklar.

Es wird davon ausgegangen, dass die mRNA des Impfstoffes im Stoffwechsel der Mutter beziehungsweise des Kindes schnell abgebaut wird. Der Transfer von mRNA-Impfstoff in die Muttermilch konnte nämlich nur in minimalen Teilen nachgewiesen werden. Eine Stillpause nach der Corona-Schutzimpfung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen für Stillende und Schwangere finden Sie im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts.

Stand: 10.11.2022


Kann die Corona-Schutzimpfung mit einem mRNA-Impfstoff bei Schwangeren zu Fehlbildungen oder Fehlgeburten führen?

Die vorhandene Datenlage zur Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe liefert keine Hinweise auf vermehrtes Auftreten von schweren schwangerschaftsbezogenen Nebenwirkungen in Form von Fehlbildungen, Fehlgeburten oder Frühgeburten. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe geht in ihrer Empfehlung der COVID-19-Impfung für schwangere und stillende Frauen genauer darauf ein.

Vielmehr besteht das Risiko von Fehlbildungen durch Komplikationen bei schweren COVID-19-Verläufen. Durch das erhöhte Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung (Präklampsie) durch eine Corona-Infektion kann es zu schwerwiegenden Folgen für Mutter und Kind kommen. 

Stand: 09.11.2022

Quelle: Zusammen gegen Corona

Die Corona-Eindämmungsverordnung wurde bis Mitte Januar verlängert (siehe hier)

Das Virus SARS-CoV-2 kann die COVID-19 Erkrankung verursachen. Schützen Sie sich. Prävention ist der beste Schutz.